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Erkrankungen von Leber/Gallenwegen

Bei der Hepatologie handelt es sich um ein Teilgebiet der Gastroenterologie, das sich mit Erkrankungen der Leber und der Gallenwege befasst.

Eine Vielzahl verschiedener Lebererkrankungen verläuft völlig ohne spezifische Krankheitszeichen und offenbart sich nur in der Erhöhung der Leberwerte sowie durch unspezifische Beschwerden, wie z.B. Müdigkeit. Nach einem langjährigen Verlauf als chronische Hepatitis (chronische Leberentzündung) können diese Erkrankungen völlig unerkannt zu einem Umbau der Leber mit dem Vollbild einer Leberzirrhose (Ersatz von Lebergewebe durch Narbengewebe) führen.
Mit Hilfe der Krankengeschichte und unterschiedlicher Methoden (Ultraschalluntersuchung, spezieller Labordiagnostik und ggf. einer Leberpunktion) kann nach der Ursache der Leberwerterhöhung gesucht werden.

Wir führen u.a. auch die medikamentöse antivirale Behandlung der chronischen Hepatitis B und chronischen Hepatitis C gemäß den aktuellen Leitlinien durch.

Leberbiopsie

Die Entnahme von Lebergewebe zur feingeweblichen Untersuchung bildet einen sehr wichtigen Bestandteil der Leberdiagnostik. Die Leberbiopsie sollte immer dann zum Einsatz kommen, wenn  sich mit all den bereits beschriebenen diagnostischen Methoden keine definitive Diagnose stellen lässt.
Der Eingriff wird nach örtlicher Betäubung der Haut durchgeführt. Stärkere Schmerzen nach der Punktion sind selten und lassen sich ggf. gut medikamentös beherrschen. Die Patienten werden nach dem Eingriff für etwa 4 Stunden in der Praxis überwacht.
Zu Beachten: Spätestens eine Woche vor einer Leberbiopsie sind blutgerinnungshemmende Medikamente, wie z.B. ASS oder Clopidogrel, abzusetzen!

 

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